Psycho-Kinesiologie

Was ist Psycho-Kinesiologie?

Psy­cho-Kine­sio­lo­gie ist eine Form der Psy­cho­the­ra­pie. Der Mus­kel­test ist von zen­tra­ler Bedeu­tung. Er zeigt über das auto­no­me Ner­ven­sys­tem Stress und Blo­cka­den an. Bezug neh­mend auf das Sys­tem der tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Medi­zin ist es mög­lich bewuss­ten und auch unbe­wuss­ten Stress auf­zu­de­cken und im Anschluss zu ent­kop­peln bzw. zu behan­deln. Die kine­sio­lo­gi­sche Behand­lung ist ein­ge­bet­tet in psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Beratung.

Durch Auf­lö­sung von Stress, Kon­flik­ten oder Blo­cka­den durch die Psy­cho-Kine­sio­lo­gie erhal­ten wir einen bes­se­ren Zugang zu unse­ren Stär­ken. Wir kön­nen wie­der eine bewuss­te Wahl tref­fen und stär­ken unse­re Resilienz.

Es ist oft schwer den beruf­li­chen und pri­va­ten Her­aus­for­de­run­gen gerecht zu wer­den. Manch­mal wün­schen wir uns mehr Kraft und Mut für klei­ne und grö­ße­re Ver­än­de­run­gen. Viel­leicht haben wir das Gefühl uns selbst im Wege zu stehen.

Wir alle erle­ben in der Kind­heit, in der Jugend und im Erwach­se­n­al­ter zahl­rei­che, manch­mal auch dra­ma­ti­sche Situa­tio­nen oder Kon­flik­te, die ihre Spu­ren hin­ter­las­sen kön­nen. Die­se Ereig­nis­se kön­nen zu unbe­wuss­ten see­li­schen Kon­flik­ten, wie­der­keh­ren­den schmerz­haf­ten Erin­ne­run­gen oder zu einem ein­ge­schränk­ten Zugang zu den eige­nen Kom­pe­ten­zen und Res­sour­cen füh­ren. Dar­aus kön­nen sich als Fol­ge kör­per­li­che oder see­li­sche Pro­ble­me entwickeln.

Kör­per­li­che Themen:

  • Infekt­an­fäl­lig­keit
  • All­er­gien
  • Neu­ro­der­mi­tis
  • Gewichts­pro­ble­me
  • Migrä­ne
  • Asth­ma
 

See­li­sche Themen:

  • Part­ner­pro­ble­me
  • Depres­sio­nen
  • Ängs­te
  • Sucht
  • Schul­pro­ble­me
  • Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten bei Kindern
  • Burn Out
 

The­ra­pie kör­per­li­cher und see­li­scher Probleme

Die Psy­cho-Kine­sio­lo­gie, wie Dr. med. Kling­hardt sie als Psy­cho­the­ra­pie ent­wi­ckelt hat, ist eine sanf­te Metho­de über den Mus­kel­test, also über das auto­no­me Ner­ven­sys­tem, z.B. unbe­wuss­te Kon­flik­te, ein­ge­schränk­ten Zugang zu Kom­pe­ten­zen und Res­sour­cen oder auch Bezü­ge zu kör­per­li­chen Beschwer­den  auf­zu­de­cken, bewusst zu machen und aufzulösen.

Es kön­nen Blo­cka­den auf der kör­per­li­chen, emo­tio­na­len, geis­ti­gen Ebe­ne und auch im fein­stoff­li­chen Kör­per sehr zuver­läs­sig benannt wer­den und im Anschluss, indi­vi­du­ell über den Mus­kel­test aus­ge­wählt, ent­spre­chend ent­kop­pelt bzw. behan­delt werden.

Ent­mu­ti­gung in der Kind­heit oder Erwach­se­n­al­ter kann zu ein­schrän­ken­den Glau­bens­sät­zen bzw. Über­zeu­gun­gen füh­ren wie z.B.: „Ich bin dumm”, „ich bin nichts wert”, „kei­ner liebt mich”, „ich ver­die­ne es nicht”. Die­se ver­in­ner­lich­ten Glau­bens­sät­ze, also das, was wir über uns glau­ben, sind ver­ant­wort­lich für die Qua­li­tät unse­res Lebens.

Mit Hil­fe der Psy­cho-Kine­sio­lo­gie kann unter­sucht wer­den, ob Glau­bens­sät­ze noch ange­mes­sen sind oder nicht. Es ist mög­lich, ein­schrän­ken­de Glau­bens­sät­ze blei­bend durch befrei­en­de zu ersetzen.

Auf die­se Wei­se erhält man einen bes­se­ren Zugang zu sei­nem inne­ren Kraft­po­ten­ti­al und fühlt sich in sei­nem Lebens­mut, Selbst­be­wusst­sein und sei­ner Vita­li­tät bestärkt.

Jede Behand­lung steht in ihrer Wir­kung für sich, so dass auch län­ge­re Behand­lungs­in­ter­val­le mög­lich sind.

Für die Wir­kung der Behand­lung ist es meist nicht erfor­der­lich tief in die zurück­lie­gen­den Erin­ne­run­gen ein­zu­tau­chen oder die­se aus­führ­lich  zu ana­ly­sie­ren. Das ist wich­tig zu wis­sen, wenn es um die Behand­lung von Kin­dern geht.